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Logistik Workshop: „Vernetzung und Optimierung Schienengüterverkehr für den Standort Göttingen“

Göttingen, 02. März 2017 | Aufgrund des großen Interesses der Mitglieder des L|MC Logistik und MobilitätsCluster Göttingen | Südniedersachsen fand am 02.03.2017 der Logistik Workshop „Vernetzung und Optimierung Schienengüterverkehr für den Standort Göttingen“ statt.

Rund 40 Teilnehmer besuchten den ausgebuchten Workshop, um im direkten Dialog den Logistikstandort in allen seinen Potentialen weiterzuentwickeln und gemeinsam die künftigen Möglichkeiten des Schienengüterverkehrs am Standort Göttingen | Südniedersachsen zu erörtern. Ursula Haufe, Geschäftsführerin der GWG, begrüßte die Gäste und betonte, dass durch solche Treffen und die künftige Zusammenarbeit die Wachstumschancen der Unternehmen und damit auch der Region gestärkt werden.

Frank Kunefke, DB Netz AG Hannover, stellte die aktuelle Infrastrukturlage der DB für den Schienenverkehr vor. Die identifizierten Erfolgskriterien für eine Verkehrsverlagerung sprechen inzwischen für sich und die Anzahl der externen Kunden steigt stetig. Anhand spannender Erfolgsbeispiele für Vernetzung, Bündelung, Umschlag- und Verkehrskonzeptionen untermauerte Herr Kunefke diesen positiven Trend.

Mit konkreten Daten und Fakten über das DUSS Terminal in Göttingen schloss Marcus Breitenbach als Terminalleiter vor Ort die Präsentation ab. Anschließend stellte die Zippel Group vertreten durch Björn Tiemann das Unternehmen aus Hamburg mit seinem geplanten Bahnprojekt Hamburg – Göttingen für das KV Terminal Göttingen vor.

Herr Stefan Schröder, LNC Hannover, eröffnete als Moderator die folgende Gesprächsrunde. Fragestellungen nach der Infra- und Suprastruktur am Standort, Relationen und Verbindungen, den Abfertigungszeiten sowie Lauf- und Bereitstellung, möglichen Potentialen und Mengen vor Ort, Preisegestaltung für den Kunden und daraus resultierende Maßnahmen und Lösungen wurden angeregt diskutiert.

Als abschließendes Fazit wurde festgestellt, dass Göttingen als attraktiver Standort mit Potential nach oben durch gezielte Vernetzung und Bündelung von Transporten gute Chancen hat, die Vorteile des KV zu nutzen und die Umschlagmengen im DUSS Terminal Göttingen auszubauen.

Kritisiert wurde aber, dass ein konkreter Ansprechpartner „Kümmerer vor Ort“ fehle. Diese Forderung hat das L|MC aufgenommen und wird dies im Nachgang mit den zuständigen Unternehmen weiter thematisieren. Beim anschließenden Networking bot sich die Möglichkeit zur Vertiefung der Kontakte.

Die Veranstalter haben ein positives Fazit gezogen und waren mit der Besucherresonanz sehr zufrieden. Als aktive Logistikinitiative arbeitet das L|MC mit seinen Mitgliedern und Netzwerkpartnern gemeinsam an verschiedenen Projekten mit dem Ziel, die logistischen Bedingungen vor Ort zukunftsfähig zu gestalten.

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